Presseberichte

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Das Lago liegt am See

Seit Januar ist das Hotel "Lago" am Ulmer Messegelände in Betrieb, Rund 8 Millionen Euro wurden ins 4-Sterne-Haus (60 Zimmer, 120 Betten) investiert. Bauherr Thomas Eifert sieht in Ulm Bedarf für ein Haus dieser Größe und Qualität gegeben.

Ulm Messe fit für das neue Jahrzehnt.


Bauherrenpreis für das Ulmer Stadtregal

Das Stadtregal im Ulmer Westen vereint modellhaft Wohnen und Arbeiten. Dafür gab es nun in Essen den Deutschen Bauherrenpreis Modernisierung.

Die städtische Projektentwicklungsgesellschaft (PEG) hat für das Stadtregal in Söflingen den "Deutschen Bauherrenpreis 2009 Modernisierung" erhalten. Bei der Preisverleihung in Essen nahm PEG-Geschäftsführer Christian Bried mit den Architekten Stefan Rapp, Berthold Braunger und Marcus Wörtz die begehrte Auszeichnung entgegen. Wie Bried berichtete, erhielten bei dem Wettbewerb von 140 Teilnehmern nur zehn einen Preis. Die Jury begründet ihr Votum wie folgt: "Der Industriebau erhält eine ganz neue, attraktive Aufwertung und leistet damit einen Beitrag zur künftigen Entwicklung des Quartiers."

Das Projekt Stadtregal an der Blau ist eine Folge der Insolvenz des Handelshauses Abt im Jahr 2003. Abt hatte die früheren Magirus-Fabrikhallen an der Einsteinstraße zu Lagerzwecken erworben, sich damit jedoch übernommen. Baubürgermeister Alexander Wetzig entwickelte schließlich das Stadtregal, in dem eine Kombination von Wohnen und Gewerbe erprobt werden sollte. Durch die neue Nutzung des langgestreckten Gebäudes im Westen wurde auch die Sparkasse Ulm als Abt-Gläubigerin entlastet.

Die PEG hat den Bauherrenpreis für den ersten Abschnitt erhalten, mit dem der städtische Bauträger 2006 am Westende des großen Industriekomplexes begonnen hatte: Anstelle der alten Produktionshallen von Magirus entstanden Loft-Wohnungen und moderne Büros. Vergangenes Jahr konnte die PEG den dritten Bauabschnitt fertigstellen, in dem auch die Kunstsammlung des Laupheimer Pharmaunternehmers Dr. Friedrich Rentschler untergekommen ist.

Derzeit läuft der Umbau des vierten Abschnitts. Ende 2010 starten dann die Bauarbeiten am fünften und letzten Teil des Stadtregals. Durch eine Aufstockung sollen dort zusätzlich zwei riesige Lofts mit jeweils 400 Quadratmetern entstehen. Die PEG wird nach Fertigstellung des fünften Abschnitts 2012 mehr als 50 Millionen Euro verbaut haben. Es werden 27 500 Quadratmeter Nutzfläche geschaffen, davon etwa die Hälfte für Wohnen.

Wegen der soliden Statik der ehemaligen Lastwagenfabrik gibt es einige Besonderheiten. So ist die zweite Ebene befahrbar. Auf dem Dach können noch zusätzliche kleine Häuschen gebaut werden. Kunstmäzen Rentschler hat außerdem von seiner Sammlung zur darüber liegenden Wohnung eigens einen Privataufzug einbauen lassen. Auf der Südseite des Stadtregals sollen auf dem Parkplatz abschließend zwei separate Häuser entstehen.


Viel Beifall für Ulms Niedrigenergie-Hotel

Feuerwerk

Die Erleichterung war dem Neu-Hotelier Thomas Eifert bei der feierlichen Eröffnung am Freitagabend ins Gesicht geschrieben. Alles ging glatt. Gut zwei Jahre nach dem Spatenstich kann heute der erste zahlende Gast sein Zimmer im neuen Hotel in der Friedrichsau beziehen. Wenn das gebuchte Zimmer im fünften Stock liegt, wird sich der Gast nicht nur über eine prima Aussicht auf den See der Friedrichsau freuen. Die ganze Etage ist quasi eine bewohnbare Ausstellung über die weltbekannte Ulmer Hochschule für Gestaltung (HfG). In Schwarz-weiß gehalten mit den passenden Fototapeten und HfG-Accessoires wie Bill-Hocker oder Nick Roerichts Stapelgeschirr.

Der Neu-Hotelier Thomas Eifert ließ sich bei der feierlichen Gala im neu renovierten Kleinen Saal der Donauhalle so richtig feiern. Doch Ulms Prominenz war nicht nur gekommen um Rote Bete-Schaum, Hällisches Landschwein und Alb-Linsentaboulé zu verköstigen. Satte 75 000 Euro kamen an Spenden zusammen. Dafür soll der ebenfalls durch Spenden finanzierte Baby-Notarztwagen „Baby-Muck“ (wir berichteten) einen speziellen Transportinkubator (Brutkasten) erhalten.

Möglicherweise lag die Spendenbereitschaft von Ulms Industriellen am Charme der ARD-Wetterfee Claudia Kleinert, die Eifert für die Moderation des Abends eigens angeheuert hatte. Oder aber an der Überzeugungskraft eines Gastronomen, der bereits vor Jahren als Retter des Großhändlers für Gastronomiebedarf „HoGaKa“ ein gutes Händchen für scheinbar aussichtslose Belange gezeigt hatte.

Ein gutes Händchen wurde Eifert auch von Ulms OB Ivo Gönner („ein mutiger Unternehmer“) attestiert, der sich glücklich darüber zeigte, dass durch die Millioneninvestition das Naherholungsgebiet Friedrichsau inklusive der Ulmer Messe nachhaltig in seiner Bedeutung und Anziehungskraft gestärkt werde. Viel Lob heimste Eifert auch für die verwendete ökologische Gebäudetechnik ein. Beheizung und Kühlung erfolgen über thermische Nutzung des Grundwassers (siehe Info). Eine zusätzliche Wärmeerzeugung ist nicht erforderlich. Bei diesem Vorgang werden angeblich auch Staubpartikel und Pollen ausgefiltert, sodass das Raumklima im Niedrigenergie-Hotel ganz besonders für Allergiker geeignet sei.


Die Ulmer Karte sticht

Die Neueröffnung des Hotels Lago in der Krise ist ein gutes Beispiel für unternehmerischen Mut. Der Ulmer Gastronom Thomas Eifert hatte das Hotel zwar vor der Finanz- und Wirtschaftskrise als Ergänzung zur Ulmesse geplant. Er geht damit jedoch in einer Zeit an den Markt, in der viele Unternehmen bei Tagungen und Geschäftsreisen sparen. Sein Auslastungsziel von 50 Prozent für 2010 scheint daher ambitioniert, ist aber keine reine Wunschvorstellung.

Schließlich liegt das Mövenpick, das 2011 wegen des befürchteten Sanierungsaufwands für das Hotelgebäude beim Scharff-Haus schließt, bei über 60 Prozent. Auf diesem gehobenen Level bewegte sich in besseren Zeiten auch das Maritim. Das mit seinen 287 Zimmern größte Hotel in Ulm/Neu-Ulm musste jedoch der Krise Tribut zollen und fiel in der Auslastung unter die 60-Prozent-Marke zurück. Für Abteilungen, die von Veranstaltungen abhängen, galt zeitweise Kurzarbeit, auch das Personal wurde verringert.

Keine leichte Ausgangssituation für neue Hotelprojekte, obwohl diese von der Ulm/Neu-Ulm Touristik (UNT) und ihrem Leiter Wolfgang Dieterich lange gefordert wurden. Denn bei Großereignissen in der Doppelstadt waren die Hotelbetten oft knapp. Inzwischen ist es allerdings so, dass durch neue Projekte wie auch den "Löwen" in Wiblingen oder das Neu-Ulmer Orange-Hotel die Bettenkapazität auf fast 4000 in etwa 60 Hotelbetrieben zunahm. Im Zuge der Krise schmolz aber 2009 die Zahl der Übernachtungen zusammen. Sie dürfte nach ersten Schätzungen der UNT auf rund 502 000 gesunken sein, wohingegen es im Rekordjahr 2008 noch 536 000 waren. Somit stehen natürlich die Zimmerpreise unter Druck, vor allem bei den teureren Hotels, die aus Kundensicht mehr Spielraum für Zugeständnisse haben. Die Senkung des Mehrwertsteuersatzes für Übernachtungen auf sieben Prozent dürfte die Preisverhandlungen noch verschärfen.

Es wird interessant sein, zu sehen, wie sich das Lago mit seinen vier Sternen auf dem Hotelmarkt platzieren kann. Als Tagungs- und Messehotel hängt es natürlich direkt an der Konjunktur. Andererseits dürfte die neue Herberge am Ausee mit ihrer super Lage, aber auch der konsequenten Design-Orientierung im Stil der HfG für private Übernachtungsgäste interessant sein. Das Ausspielen der Ulmer Karte, wie es Investor Eifert genannt hat, wirkt überzeugend, keineswegs kitschig, und zeigt Auswärtigen, welche Vorzüge Ulm zu bieten hat. Mit den drei Seeterrassen rund um das Restaurant dürfte zudem die beste Event-Location in Ulm entstehen.

Dieses Ensemble wird seine Wirkung auf Touristen nicht verfehlen, die vor allem in der fünften Etage in die HfG-Welt eintauchen können und mit der Straßenbahn eine bequeme Anbindung an die Innenstadt erhalten. Der Städtetourismus hat zwar nach Erkenntnissen der UNT stärker unter der Krise gelitten als Urlaubsziele wie das Allgäu oder der Schwarzwald, weil letztere die billigere Ferien-Alternative waren.

Langfristig aber dürfte Ulm als Destination noch attraktiver werden. Die Innenstadt mit ihrer Verbindung historischer und moderner Gebäude gewinnt stetig an Attraktivität, der City-Bahnhof mit Sedelhof-Galerie steht bevor, und die Multihalle bringt neue Veranstaltungen in die Stadt. Da lässt es sich verschmerzen, dass 2010 Großveranstaltungen wie Landesgartenschau oder Heimattage fehlen und das Donaufest das einzige Highlight ist.


Das neue Haus am Ausee

Investor Thomas Eifert hat die Hochschule für Gestaltung in den Mittelpunkt des neuen Ulmer Messehotels Lago gestellt. Das Haus gibt Einblicke in die Geschichte und das Design der legendären HfG. Am Freitagabend wurde es eröffnet.


Künftiges Service-Center jetzt unverhüllt

Die Neue Mitte in Ulm ist mit dem Service-Center von Stadt und Stadtwerken um einen Baustein reicher. Am 17. April wird der Betrieb aufgenommen.

Das künftige Service-Center der Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm (SWU) und der Stadt Ulm an der Ecke der Neuen Straße zur Brautgasse hat Konturen angenommen. "Das Äußere ist so gut wie fertig", berichtet SWU-Geschäftsführer Matthias Berz. Derweil wird am Innenausbau weitergearbeitet. "Wir liegen im Zeitplan." Für Ulmer und Neu-Ulmer wird es am 17. April interessant, wenn mit einem Tag der offenen Tür der Publikumsbetrieb im komplett umgebauten Gebäude aufgenommen wird.

Dann werden die SWU am Hans-und-Sophie-Scholl-Platz Dienstleistungen wie den Fahrkartenverkauf und ihre Energieberatung anbieten. Bürger können ihren Stromanschluss an- oder abmelden, Zählerstände mitteilen oder Fragen zu Rechnungen klären lassen. Die Stadt Ulm als Untermieterin sorgt mit den Bürgerdiensten zum Beispiel für den neuen Adresseneintrag nach Umzügen. Etwa ein Dutzend SWU-Mitarbeiter und einige Kollegen der Stadt werden im Service-Center arbeiten, mit dabei ist auch das Team von "SWU traffiti", das aus dem Stadthaus auszieht.

Bis 2007 war das prominent platzierte Haus noch Domizil der Buchhandlung Hofmann. Die SWU haben nun rund drei Millionen Euro in den Neubau investiert. "Auch dies ist ein Zeichen", sagt Geschäftsführer Matthias Berz. "Die Investition unterstreicht, dass wir es mit der Serviceorientierung ernst meinen." Die neue helle Fassade ist durch Klinkersteine charakterisiert, die senkrecht angeordnet sind, nicht wie üblich waagerecht. Auffällig sind auch die großzügigen Fensterreihen, die viel Licht ins Gebäudeinnere lassen.


Lago spielt die Ulmer Karte

Das neue Hotel Lago in der Friedrichsau liegt im Zeitplan und eröffnet Anfang nächster Woche. Investor Thomas Eifert legt nicht nur Wert auf modernes Design, sondern auch nachhaltige Energieversorgung.

Das Messegelände in der Friedrichsau gewinnt eine neue Qualität, wenn am Freitag sowohl das Hotel Lago als auch der modernisierte Donausaal - früher kleiner Saal der Donauhalle - eröffnet werden. Der Ulmer Gastronom Thomas Eifert und die Stadt haben rund acht Millionen Euro in das Projekt investiert. Davon entfallen 2,2 Millionen auf den Donausaal, den die Kommune in eigener Regie auf den neuesten Stand gebracht hat. Der Saal lässt sich nun viel besser aufteilen, erläutert Messechef Jürgen Eilts, und eignet sich für Tagungen von 20 bis 500 Personen. Es gibt auch einen direkten Zugang zu den Konferenzräumen der Donauhalle.

Eifert hat demnach etwa sechs Millionen Euro in das Lago investiert, aus dem ein design-orientiertes Vier-Sterne-Hotel geworden ist. Details der Design-Konzeption will Eifert am Freitagabend vor 340 geladenen Gästen präsentieren und damit für eine Überraschung sorgen.

Das neue Hotel mit 60 Zimmern steht nach seinen Worten unter dem Motto "Tagen und Feiern" und soll sowohl Geschäfts- als auch Privatleute anziehen. Eifert kann für Veranstaltungen eine Verbindung mit seinen Restaurants Spazz an der Blau und Bellavista sowie zum künftigen Oldtimerzentrum "Traumfabrik Classic" in Neu-Ulm herstellen. Das Hotel verfügt auch über einen direkten Zugang zu Eiferts Restaurant Lago in der Au und somit über drei Seeterrassen: Zu den zwei bestehenden kommt nun eine Frühstücksterrasse hinzu. Von hier aus führt ein neuer, auf Betonpfählen errichteter 3 Meter breiter und 22 Meter langer Steg in den Ausee, der den Hotelgästen im Sommer eine Bademöglichkeit verschaffen soll.

Das Lago ist überhaupt ein "sehr sportives Hotel", sagt Eifert, daher gibt es ausschließlich Nichtraucherzimmer. "Wir haben aber einen schönen Raucherraum", schränkt er ein. Vom Wellness- und Fitnessbereich im sechsten Stockwerk aus haben die Hotelgäste einen ungehinderten Blick über die Au und auf die Stadt. Damit sie den Stadtpark an der Donau erforschen können, hält das Lago Fahrräder bereit. Für die gibt es sogar spezielle Anhänger, auf denen eine Golftasche für die Fahrt zum Neu-Ulmer Golfplatz untergebracht werden kann.

Das Hotel Lago setzt generell auf umweltfreundliche Verkehrsmittel: Wer mit der Bahn nach Ulm kommt und vorher übers Internet ein Zimmer gebucht hat, bekommt gratis ein Straßenbahn-Ticket hinzu. Dafür gibt es eine Partnerschaft mit den Stadtwerken, die das Hotel auch mit Gas für die Warmwasseraufbereitung versorgen. Alternativ wurde eine Photovoltaik-Anlage installiert. Die Heizung und Kühlung des Gebäudes erfolgt über Geothermie und das Grundwasser der Au.

Wegen der Kooperation mit seinen bisherigen Betrieben - beispielsweise läuft die Buchhaltung über Gastromenü im Donautal - kann Eifert den Personalaufwand im Lago niedrig halten. Es wurden jedoch zehn neue Arbeitsplätze geschaffen. Der bisherige Küchenchef des Bellavista, Marian Schneider, ist inzwischen Küchendirektor und somit auch für das Lago plus die Messegastronomie verantwortlich. Geplant ist zusätzlich ein Sonntagsbrunch für Besucher von außen. Für die Gäste von Hotel und Restaurant sind vor der Messe 100 Parkplätze per Schranke reserviert.

Zugangsbeschränkungen gibt es auch im Hotel selbst. Die elektronischen Zimmerschlüssel können aus Sicherheitsgründen nur für einzelne Etagen freigeschaltet werden. Das Security-Konzept sieht außerdem vor, dass der oberste Stock mit den Suiten für VIP-Gäste komplett abgesperrt werden kann.

Die Zimmerpreise beginnen bei 93 Euro. Investor Eifert strebt dieses Jahr eine Belegung von mindestens 50 Prozent an, 2011 sollen es 60 Prozent werden. Damit wäre Eifert fürs Erste zufrieden. Es ist ihm gelungen, für das Projekt auch mehrere Ulmer Unternehmen mit ins Boot zu nehmen. So gestaltet Gardena innerhalb der neu errichteten Hotelmauer einen Mustergarten. Es gibt auch kleinere Ausstellungsflächen, für die Firmen wie der Juwelier Tu Ego oder Drogerie Müller gewonnen werden konnten. Eifert: "Wir wollen die Ulmer Karte spielen."

Daten und Fakten zum Hotel Lago

Das neue Hotel Lago bei der Messe in der Friedrichsau eröffnet offiziell am Montag, 18. Januar. Das Lago verfügt über 60 Zimmer mit 120 Betten auf fünf Etagen. Dazu kommen zwei Suiten im sechsten Stock, mit deren Ausbau sich Bauherr Thomas Eifert noch Zeit lässt. In der obersten Etage befinden sich auch die Wellness- und Fitnessbereiche. Die Hotel- und Tagungsräume erstrecken sich über insgesamt 3030 Quadratmeter. Baubeginn war Ende 2008. Die Planung erfolgte durch Nething Generalplaner, die Haustechnik stammt von Conplaning, Innenarchitektin ist Sigrid Rupf, Grafiker Stefan Bauer.


Eröffnung LAGO hotel & restaurant am see

Endlich ist es soweit – das Hotel geht an den Start!

Endlich ist es soweit – das LAGO Hotel empfängt am 18. Januar 2010 seine ersten Gäste! Nach gut einjähriger Bauzeit ist das sechsstöckige Gebäude fertig und kann seine Türen für Sie öffnen. Es erwarten Sie 60 stilvoll eingerichtete Zimmer zwischen 22 und 28 m² Größe, natürlich vollklimatisiert und schallisoliert. Alle Zimmer der unterschiedlichen Ausstattungslinien empfangen Sie in geschmack- Zum 1. Januar 2010 tritt eine neue EUVerordnung in Kraft, die allen Betrieben, die Lebensmittel tierischen Ursprungs außer Haus liefern, eine Zulassung vorschreibt. Dadurch sollen kontrollierte Herkunft und Herstellung von Nahrungsmitteln im EUGebiet nachweisbar gemacht werden. Auch gastromenü unterliegt diesen Anforderungen und beantragte eine Zulassung. Die Begehung des Betriebes erfolgte im Frische, knackige Produkte – natürlich mit EU-Zulassung vollen Arrangements aus Farbe, Licht und Material. Sie verfügen alle über ein modern ausgestattetes Wohlfühlbad mit Dusche oder Badewanne, Parkettboden, kostenfreie Softgetränke aus der Minibar, Kabel-TV, Radio, Telefon, Home-TV, Safe und kostenlosem High-Speed-Internetzugang. Und sollte es Ihnen in Ihrem Zimmer zu langweilig werden, können Sie unseren tollen Wellness-Bereich im 6. Stock mit Sauna, Thermium, Dampfbad, Fitness und einem grandiosen Ausblick auf den angrenzenden Natursee und die gepflegten Anlagen der Friedrichsau genießen. Die Zimmerpreise variieren nach Ausstattungslinie und Termin, besondere Wochenendarrangements locken zu einem Kurzurlaub in Ulm. Ob mit Theaterkarten, Flat-Rate-Ticket für die Straßenbahn oder Wellnessangeboten – Sie können es sich bei uns gutgehen lassen! Gruppen- und Firmenpreise kalkulieren wir gerne nach Ihren individuellen Vorgaben. Neben unserem bewährten Restaurant LAGO und der stimmungsvollen Barlounge bieten sich verschiedene Räumlichkeiten für Ihre Feiern und Veranstaltungen an. Ob ein 20-Personen-Familienfest, eine Tagung bis 600 Personen oder ein Empfang mit bis zu 2.000 Gästen – wir haben den richtigen Raum mit der passenden Technik und dem kulinarischen Angebot! Ob Messebesucher, Kulturliebhaber, Tagungsgast, Geschäftsreisender oder Privatperson – geniessen Sie bei uns herzliche Gastlichkeit und persönlichen Service, verbunden mit der Individualität eines privat geführten Vier-Sterne-Hotels. Wir freuen uns auf Sie!

www.hotel-lago.de


Kuschelwärme für Insekten

Schnürpflingen. Noch im Dezember beginnen die Bauarbeiten für eine neue Halle zur Insektenzucht in Schnürpflingen. Das Unternehmen mit dem vielsagenden Namen "Born to be eaten" plant eine Produktionsausweitung.

Sie züchten Futtertiere für Terrarienbewohner, für den Zoo-Fachhandel und für wissenschaftliche Einrichtungen. Und weil das Geschäft so gut läuft, wird erweitert: Das Unternehmen in Schnürpflingen trägt den Namen b.t.b.e. - "Born to be eaten" (Geboren, um gefressen zu werden) Insektenzucht GmbH".

Das Ingenieurbüro Conplaning GmbH Ulm-Günzburg hat die Pläne für den Erweiterungsbau entworfen. Eine spezielle Gebäudetechnik wird eingesetzt, um beispielsweise stabil hohe Innentemperaturen zu bekommen, in denen sich die Insekten vermehren können. Feinste Temperaturregelung ist gefragt, denn die Tierchen, um die es geht, sind empfindlich. Grillen werden gezüchtet, Heuschrecken und Heimchen, Fliegen und Maden, um nur einige der Krabbler und Kriecher zu nennen. Aber nicht nur die Temperatur muss ziemlich genau stimmen, auch die Luftfeuchtigkeit darf nicht stark von der Ideallinie abweichen. Das sei alles andere als ein gewöhnlicher Auftrag, teilte das Planungsbüro mit.

Allein die Temperaturregelung ist diffizil. Denn die Insekten produzieren selbst durch ihre Bewegungen und ihren Stoffwechsel Wärme. Dieser "Wärme-Störfaktor" muss durch eine fein abgestimmte Lüftungs- und Klimaanlage nachgeregelt werden, um konstante Bedingungen zu halten. Um das zu erreichen, wurde eine umschaltbare Wärmepumpenanlage eingeplant, die, vergleichbar mit einem Kühlschrank, zeitgleich Wärme und Kälte produziert. Dadurch werde mit vergleichsweise geringem Energieaufwand eine optimale Temperierung sichergestellt, teilte Conplaning mit. Kuscheltemperaturen für die Insektenzucht.

Es geht um die "Wohlfühltemperatur" verschiedener Insekten, die von Art zu Art stark differiert. "Zum Beispiel unterscheiden sich diese Ideal-Temperaturen einer südamerikanischen Heuschrecke deutlich von denen einer afrikanischen Heuschrecke", teilte das Unternehmen mit. Das sei eine Herausforderung für die Ingenieurarbeit. Aber innovative Gebäudetechnik werde den Zuchterfolg auch im Erweiterungsbau sicherstellen.

In der Born-to-be-eaten-Insektenzucht tummeln sich nicht nur Futtertiere, sondern auch jede Menge mehr oder weniger exotische Terrarientiere: Vogelspinnen und andere Spinnenarten, Skorpione werden angeboten, aber auch Tausenfüßler und Hundertfüßler sind zu haben. Auch Reptilien gehören zum Angebot der Schnürpflinger Insektenzüchter.

Die Insektenzucht GmbH in Schnürpflingen ist einer der großen Lieferanten in Europa. Drei Geschäftsführer organisieren den Betrieb: die beiden Diplom-Biologen Michael Bullmer und Martin Thierer-Lutz sowie der Naturwissenschaftler Eberhard Meyer.

Südwest Presse 21.12.2009

Bolzengießanlage mit modernster Umwelttechnik

Vöhringen. Das Unternehmen Wieland ist bekannt für seine moderne und umweltschonende Produktionstechnik. Jüngstes Beispiel dafür ist das neue Presswerk im Süden des Werksgeländes, das bereits fertig ist und sich im Augenblick in der Erprobungsphase befindet. Im Bau ist jetzt auch eine neue Bolzengießanlage. Die Investitionskosten dafür liegen bei 60 Millionen Euro. Beide Anlagen sichern den Standort Deutschland, wie vonseiten der Vorstandsspitze betont wird.

Wer auf der Straße Richtung Illerrieden fährt und in Höhe der Wieland-Werke einen Blick nach rechts wagt, konnte schon im Herbst erkennen, dass Ungewöhnliches im Gange ist. Ein riesiger Kran mit einer Tragfähigkeit von 700 Tonnen überragte das Werksgelände. Langsam und stetig wuchs ein Stahlbau heran, der jetzt nach Fertigstellung im Dezember eine Höhe von 35 Meter erreicht hat. Nach Auskunft von Ulrich Altstetter, Leiter Zentraler Servicebereich Anlagentechnik und Logistik, wird das Dach des Gebäudes Ende Januar geschlossen sein. Mit der Montage der Schmelzöfen wird im Frühjahr begonnen, ebenfalls mit der Montage der Gießanlage.

Mit dem Start der Inbetriebnahme - dazu gehört das Überprüfen aller Funktionen - wird im Juni gerechnet. Die Schmelzöfen und die Gießanlage sollen im Herbst „angeworfen“ werden, der Fachmann spricht von „Warm-Inbetriebnahme.“ Im Dezember 2010 könnte dann mit der Produktion begonnen werden. „Im Augenblick“, so Altstetter, „liegen wir exakt im Terminplan.“ Drei alte Pressen werden dann durch eine Neue ersetzt sein, die Alten laufen noch, bis die neue Anlage optimiert, das heißt richtig eingefahren ist. Sie wird weniger Energie brauchen, leistungsfähiger und damit schneller sein.

Vom Bund gefördert

Das neue Presswerk und die neue Bolzengießerei sind die derzeit größten Projekte innerhalb der Wieland-Gruppe, die bekanntlich weltweit vertreten ist. „Beide Projekte wurden aufgrund der Energieeffizienz und Umwelttechnik vom Bundesumweltministerium gefördert“, betont Altstetter ausdrücklich. Für die Stadt Vöhringen bedeuten diese neuen Anlagen auch Sicherheit, weil sie dem Erhalt der Arbeitsplätze dienen.

Illertisser Zeitung 18.12.2009

Für die Zukunft gerüstet

Kapuzinerhalle: Neue Technik soll Burgauer begeistern

Augsburger Allgemeine 07.12.2009

Eine Schleife um das Hotel Lago

Südwest Presse 08.12.2009

Universität Augsburg erhielt Neubau für Angewandte Informatik

Bayerische Staatszeitung 27.11.2009

LAGO hotel & restaurant am see

Nach einem erfolgreichen Richtfest freuen wir uns schon auf die Einweihung

So langsam nimmt das neue Ulmer Tagungshotel LAGO am Ausee in der Friedrichsau Formen an. Es wächst und gedeiht. Im Erdgeschoss sind Rezeption und Lobby (mit WLAN-Zugang) zu erahnen und in den sechs Etagen darüber, per Aufzug zu erreichen, nehmen die barrierefreien Zimmer Gestalt an. 12 Stück werden es pro Stockwerk sein, in verschiedenen Designlinien und mit diversen Besonderheiten: Beispielsweise XXL-Zimmer mit extrabreiten und -langen Betten oder spezielle Familienzimmer. Obwohl der Innenausbau der Hotelzimmer jetzt im September erst beginnt, steht bereits ein fertiges Musterzimmer bei unserer Schreinerei. Sie können es in der Galerie der Hotel- Homepage www.hotel-lago.de anschauen. Modern und in warmen Tönen gehalten, bieten die Zimmer unseren Gästen ein erholsames Ambiente, vorwiegend mit beruhigendem Seeblick. Diesen konnte man Ende Juni 2009 fensterfrei vom sechsten Stock des Hauses beim Richtfest mit rund 220 Gästen genießen. Ab Januar werden Sie dort dann aber zwei elegante Suiten und den Wellnessbereich mit Sauna, Dampfbad, Eisgrotte und Fitness finden. Ihr Traumzimmer können Sie übrigens schon jetzt über die Homepage buchen – wir erwarten Sie als unsere ersten Gäste ab 18. Januar 2010!


Universität Augsburg erhielt Neubau für Angewandte Informatik

Bayerische Staatszeitung 27.11.2009

Richtfest für die Berufsschule der Zukunft

Degerloch. Der Schulhaus-Rohbau an der Schöttlestraße steht. In einem Jahr erlernen dort Schüler soziale Berufe. Von Kathrin Thimme

Auf der Baustelle an der Schöttlestraße hatte am Mittwoch die Feierstunde geschlagen. Der Rohbau des künftigen Fachschulzentrums für soziale Berufe ist fertig, und wie es der Brauch verlangt, wurde dies mit einem Richtspruch und dem Hissen eines Richtkranzes gefeiert. Die Arbeit der Rohbauer ist damit beendet, für den Bauherrn, das Institut für soziale Berufe Stuttgart, geht es in die nächste Bauphase, auf die keiner der Verantwortlichen lange warten möchte. Denn nach den Sommerferien 2010 sollen in dem Neubau 450 Schüler in insgesamt 14 Klassen einen sozialen Beruf erlernen.

Bisher ist die Schule für auf drei Standorte in Stuttgart und Filderstadt verteilt, in denen die Lehrer Altenpflege, Sozialpädagogik sowie Jugend- und Heimerziehung unterrichten. Die Schulhäuser sind aber seit Jahren zu klein und veraltet. In der Fachschule für Altenpflege läuft zudem der Mietvertrag aus. "Ich bin froh, wenn wir endlich ein gemeinsames Dach über dem Kopf haben", sagt Gerda Reschl-Rühling, die Geschäftsführerin des Instituts.

Das Institut lässt sich das gemeinsame Dach samt Unterbau knapp neun Millionen Euro kosten. Das Grundstück hat die Stiftung Katholische Freie Schule der Diözese Rottenburg-Stuttgart gekauft und dem Institut zur Verfügung gestellt. "Mit dem neuen Schulzentrum wollen wir dem Bedarf an Ausbildungsplätzen nachkommen", sagt Gerda Reschl-Rühling. Denn das Interesse an sozialen Berufen ist groß, die Warteliste an Bewerbern für die Schulen ist lang, und die Kapazitäten des Instituts reichen seit Jahren nicht aus. "Bei den Erziehern beispielsweise bekommen nur zehn bis zwanzig Prozent der Bewerber einen Platz", sagt Reschl-Rühling. In dem neuen Schulhaus soll es künftig 60 Ausbildungsplätze mehr geben als bisher.

Dass das Interesse an sozialen Berufen in Zukunft abflaut, ist nicht zu erwarten. Im Gegenteil. Laut einer Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit gehörten die sozialen Berufe im Jahr 2008 erstmals zu den gefragtesten überhaupt. Nur Ingenieure waren noch beliebter.

Dass immer mehr Jugendliche ihre soziale Ader entdecken, ist nicht der Grund dafür. Vielmehr ist es die Aussicht auf einen sicheren Arbeitsplatz, denn der Bedarf an Fachpersonal ist groß und wird künftig noch zunehmen. Weil das Durchschnittsalter der Deutschen stetig steigt, füllen sich die Alten- und Pflegeheime. Deshalb sind qualifizierte Altenpfleger notwendig. Und bei der Betreuung der jüngeren Mitglieder der Gesellschaft könnte es bei der Aufsicht und Erziehung durch Fachpersonal zu Engpässen kommen, wenn von 2013 an jedes Kind unter drei Jahren einen Rechtsanspruch auf einen Krippenplatz hat.

Allzu große Konkurrenz hat das Institut mit seinem Ausbildungsangebot in Stuttgart nicht. In der Sparte Jugend- und Heimerziehung sind sie sogar die einzige Schule. "Der Mangel an Fachpersonal ist schon lange bekannt, aber viele Träger haben zu spät reagiert", sagt Reschl-Rühling, "ich nehme an, um Geld zu sparen". Damit es auch weiter Nachwuchs in den sozialen Berufen gibt, hat das Institut an seinem künftigen Standort die Möglichkeit, später auf dem Grundstück noch ein weiteres Haus zu errichten und damit noch mehr Ausbildungsplätze zu schaffen.

Für den Moment sollen die Arbeiten am aktuellen Neubau zügig vorangehen. "Obwohl sich der Beginn des Rohbaus verzögert hatte, sind wir jetzt wieder im Zeitplan", sagt Reschl-Rühling. Bis Weihnachten soll der Neubau dann auch Fenster haben und dicht sein.


Die Innovationsregion Ulm
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