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Neuigkeiten & Wissenwertes


Kuscheltemperaturen für die Insektenzucht

Im Dezember 2009 beginnen die Bauarbeiten für die neue Halle zur Insektenzucht in Schnürpflingen. Das Unternehmen b.t.b.e. Insektenzucht GmbH plant mit dem neuen Gebäude eine Ausweitung seiner Produktion. Gezüchtet werden Futtertiere für Terrarientiere, für den Zoo-Fachhandel und für wissenschaftliche Einrichtungen.

Noch ist das neue Gebäude nur auf Plänen sichtbar, doch die Vorbereitungen für die Realisierung einer speziellen Gebäudetechnik laufen beim Ingenieurbüro Conplaning GmbH, Ulm/Günzburg auf Hochtouren. Kein gewöhnlicher Auftrag ist auszuführen, sondern ein Projekt mit feinster Temperaturregelung. Sie werden gezüchtet, um verfüttert zu werden: Grillen, Heuschrecken, Heimchen, Fliegen und Maden. Doch um die Lust auf Vermehrung zu fördern, sind spezielle klimatische Bedingungen erforderlich wie zum Beispiel eine spezifische Temperatur und Luftfeuchtigkeit. Die Insekten produzieren durch ihre Bewegungen und ihren Stoffwechsel Wärme. Diese entstehende Wärmelast wird durch eine Lüftungs- und Klimaanlage geregelt. Eine umschaltbare Wärmepumpenanlage produziert zeitgleich – vergleichbar mit einem Kühlschrank – Wärme und Kühlung. Mit geringem Energieaufwand wird so die optimale Temperierung sichergestellt. Eine Herausforderung ist die Regelung der Anlage, denn die zukünftigen Futtertiere reagieren sensibel auf kleinste Temperaturschwankungen. Zum Beispiel unterscheiden sich die Wohlfühltemperaturen einer südamerikanischen Heuschrecke deutlich von denen einer afrikanischen Heuschrecke. Mit innovativer Gebäudetechnik wird der Zuchterfolg ermöglicht und das große Krabbeln kann bald beginnen.


Erster Bauabschnitt für das St. Anna-Stift, Ulm

Die katholische Georgsgemeinde Ulm investiert 12 Millionen Euro in den Neubau des Alten- und Pflegeheimes St. Anna. Im Januar 2010 beginnt der erste Bauabschnitt. Die Conplaning GmbH ist mit den Planungsarbeiten für die Gewerke Heizung, Lüftung und Sanitär beauftragt.

Der erste Flügel des neuen Wohnheimes wird 3 Stockwerke haben. Im Untergeschoss befinden sich die Tiefgarage und die Räume für die Haustechnik. Im Erdgeschoss wird es einen Therapie- und einen Friseurraum geben, auch die Büros für die Verwaltung sind dort untergebracht. In den Obergeschossen befinden sich Aufenthaltsräume und die Bewohnerzimmer. Die Planung sieht vor, das Gebäude über Fernwärme zu beheizen. Eine Fußbodenheizung im Erdgeschoss und Heizkörper auf den Zimmern sorgen für das Wohl der Bewohner. Die im Untergeschoss eingebaute Be- und Entlüftungsanlage versorgt die Aufenthaltsräume und jedes Zimmer mit Frischluft, während die verbrauchte sowie feuchte Luft im Bad abgesaugt wird. Für das Bad, das in Form einer komplett vorgefertigten Nasszelle installiert wird, sind Leitungstrassen vorgesehen, die einen schnellen Anschluss erlauben.

Im Rahmen der Neubauarbeiten erfolgt eine Sanierung der Küchenräumlichkeiten und des Speisesaales. Auch für diesen Bereich wird eine Lüftungsanlage mit effizienter Wärmerückgewinnung im Untergeschoss eingebaut. Parallel dazu ist eine Erneuerung der gesamten Heizungs- und Sanitäranlage geplant.

Im Jahr 2011 erfolgt der zweite Bauabschnitt. Der zweite Gebäude-Flügel erhält dann neben einem Aufenthaltsraum mit Cafeteria auch eine Kapelle. Insgesamt 60 Bewohner finden zukünftig im Heim ein neues Zuhause.


Innovative Gebäudetechnik für die Spritzgussproduktion

Im November 2009 wurde die neue Produktionshalle der Firma Oechsle in Leipheim eingeweiht. Besondere Anforderungen wurden dabei an die Gebäudetechnik gestellt.

Das Produktionsgebäude umfasst eine Fläche von 3.240 m² bei einer Höhe von 9,8 Metern. Die Luftversorgung erfolgt deshalb in erster Linie über Deckenlüftungsgeräte. 6 solcher Einzelgeräte befinden sich in der Produktionshalle und sind einzeln steuerbar. Diese RoofVents® werden speziell bei großen Raumhöhen eingesetzt. Sie saugen frische Außenluft an, erwärmen diese über die Wärmerückgewinnung aus der Abluft und beheizen so die Räumlichkeiten. Durch gezieltes Energiemanagement wird auch die Abwärme der Spritzgussmaschinen zur Beheizung des Produktionsgebäudes sowie der Nachbargebäude verwendet - auf Fremdenergie kann damit während des Anlagenbetriebes verzichtet werden. Ein Rundverteiler übernimmt die gleichmäßige Verteilung der Heizwärme und im Sommer die Zuführung von Kälte. Wird zusätzliche Heizkraft benötigt, sorgt ein Gasbrennwertkessel mit einer Leistung von 225 KW für energiesparendes Heizen bei gleichzeitig höchstem Energienutzen. Ist keine Frischluft erforderlich, dann wird kosten- und energiesparend im Umluftbetrieb geheizt.

Spritzgussmaschinen arbeiten mit großer Hitze und brauchen Kühlung. Speziell für die Prozesskühlung wurden 2 Kühlkreisläufe eingerichtet: für das Werkzeug und separat für die Hydraulik. Die benötigte Kühlleistung wird abgedeckt durch eine freie Kühlung. Ventilatoren auf dem Dach kühlen Wasser, das durch Rohrregister geführt wird. Parallel kann auch mit Brunnenwasser gekühlt werden. Wird eine überdurchschnittliche Kühlleistung gefordert, steht zur Sicherheit eine Kompressionskältemaschine zur Verfügung.

In der Werkzeugfertigung müssen die Raumtemperaturen stets auf einem stabilen Niveau bleiben. Keine Schwankungen dürfen den Millimetergenauen Werkzeugbau für Spritzgussteile beeinflussen. Eine Fußbodenheizung hält die Temperaturen im Winter auf einem konstanten Niveau und wird unterstützt von einer Umluftheizung. Im Sommer kehrt sich das System um: Dann sorgen die Heizschleifen der Fußbodenheizung mit der Durchleitung von kaltem Wasser für angenehme Kühlung und optimale Arbeitsbedingungen für die Mitarbeiter.


Kreissparkasse Augsburg

Moderne Gebäudetechnik und energetische Sanierung für Altbauten

Am 30. Oktober war Richtfest in Augsburg: Die Kreissparkasse Augsburg feierte im Rahmen des Umbaus Ihres Gebäudes am Martin-Luther-Platz 5 die Vollendung der ersten Baustufe. Mit umfangreichen Baumaßnahmen wird das 54-Jahre alte Gebäude saniert und energietechnisch auf Sparkurs gebracht.
Auf den ersten Blick erscheinen Sanierungen von Altbauten kompliziert und kostenintensiv. Mit den Ingenieursdienstleistungen von Planungsbüros für Energie- und Gebäudetechnik können jedoch intelligente Lösungen gefunden werden, die auch ältere Gebäude energetisch und technisch so optimieren, dass die Betriebskosten im Rahmen bleiben.  

Bei der Sanierung der Kreissparkasse Augsburg richteten die Fachplaner des beauftragten Ingenieurbüros Conplaning GmbH Ulm/Günzburg ihren Blick in erster Linie auf eine energiesparende Gebäudetechnik und deren Nutzung. So wurde die konventionelle Elektroinstallation durch ein EIB/KNX-BUS-System ersetzt, das eine intelligente Vernetzung moderner Haus- und Gebäudesystemtechnik ermöglicht. Beleuchtung, Jalousien und die Raumtemperatur werden damit zentral gesteuert. Die Raumbeleuchtung kann automatisch an die Tageslichtverhältnisse angepasst werden – unnötiger Stromverbrauch durch Dauerlicht wird vermieden. Das gesamte Beleuchtungskonzept der Kreissparkasse sieht primär LED-Leuchten vor. Lichtszenenfunktionen erleichtern zukünftig die tägliche Arbeit. So können in Besprechungsräumen Beamer, Jalousien zur Verdunklung, Leinwände und Lichtdimmer per Knopfdruck aktiviert werden. Präsentationen lassen sich in diesen Räumen nun zeitsparend vorbereiten. Für die Datennetzwerktechnik und Telekommunikation wurde eine moderne, strukturierte Verkabelung eingerichtet, die auch zukünftige Anforderungen im Visier behält. In den Konferenzräumen und in der Schalterhalle wurden Anschlüsse für die aktuellste Medientechnik, zum Beispiel für Info-Monitore, vorbereitet.

Eine flächendeckende Brandmeldeanlage mit einem umfangreichen Sprinklernetz sowie einer Sicherheitsbeleuchtung sorgt für den vorgeschriebenen Schutz für Mensch und Technik. Die Verkabelung für Videoüberwachung, Einbruchsmeldeanlage und Zutrittskontrolle bietet dem Gebäude die Grundlage für die notwendigen Sicherheitsinstallationen. Damit die Kreissparkasse auch von außen ins richtige Licht gesetzt wird, plante die Conplaning GmbH ein spezielles System zur Fassadenbeleuchtung mit LED-Leuchten. Auch dabei wurde die Vorgabe der energetischen Optimierung berücksichtigt und das durchgängige Konzept fortgeführt.

Das Beispiel der Kreissparkasse Augsburg zeigt, dass moderne Gebäudetechnik auch Altbauten energietechnisch optimieren kann. Die Ingenieure setzten außerdem auf innovative Steuerungs- und Medientechnik, damit die Nutzung des Gebäudes modernsten Ansprüchen gerecht wird.


Institut für soziale Berufe Stuttgart

Gebäudetechnik für den Neubau des Schul- und Ausbildungszentrums für soziale Berufe in
Stuttgart-Degerloch

Mit 5 versetzt angeordneten Stockwerken, terrassenförmig angelegt, entsteht in Stuttgart-Degerloch ein neues Schulgebäude in Niedrig-energiebauweise. Die Conplaning GmbH, Ulm, wurde mit der Fachplanung der gesamten Gebäudetechnik beauftragt.

Die Heizlast eines Niedrigenergiehauses ist aufgrund der guten Wärmedämmung schon naturgemäß geringer. Mit modernster Heiztechnik können jedoch noch weitere Energieeinsparungen erzielt werden. So sorgt zum Beispiel eine spezielle Gas-Brennwerttechnik für höchste Energienutzung bei gleichzeitig reduziertem CO2-Ausstoß. Eine Zonenregelung erwärmt nur diejenigen Klassenzimmer, die belegt sind. Die Belegungszeiten der Zimmer werden dazu im zentralen EIB-Bus-System hinterlegt. Auf diese Weise erfolgt eine bedarfsgerechte und kostenreduzierte Beheizung des Schulgebäudes.

Die Lage des Schulzentrums nahe der S-Bahntrasse und des Autobahnzubringers zur A8 forderte durch hohe Lärmentwicklung eine besondere Lösung zur Be- und Entlüftung der Räumlichkeiten. Eine Lüftungsanlage im Erdgeschoss und ersten Obergeschoss reguliert deshalb die notwendige Frischluftzufuhr. Die Außenluft wird mit Erdwärmetauschern vorgewärmt und in die Klassenzimmer gebracht. Aus der Abluft wird die Wärme über ein Wärmetauscher zurückgewonnen und der Zuluft wieder zugeführt.

Die Klassenräume werden mit Präsenzmeldern versehen und darüber hinaus mit multimedialer Technik für einen optimalen Lernbetrieb ausgestattet.

Die Übergabe des Gebäudes ist für August 2010 geplant


Ausbau der JVA Ulm

Am 06. November 2009 wurde ein neuer Gebäudeteil der Justizvollzugsanstalt Ulm eingeweiht. Mit verschiedenen Um- und Ausbaumaßnahmen konnte ein ehemaliges Garagengebäude durch zwei Stockwerke ergänzt werden. Dies ermöglichte die Erweiterung der Schreinerei im ersten Obergeschoss. Im zweiten Obergeschoss wurde ein Mehrzweckraum eingerichtet, der für Veranstaltungen und Gottesdienste genutzt werden kann. Auch das bestehende Werkstattgebäude wurde verändert: Durch die Entfernung eines alten Lastenaufzuges erfolgte die Vergrößerung der Meisterbüros.

Die Conplaning GmbH, Ulm, sorgte mit ihren Leistungen in Planung und Realisierung für den Ausbau im Bereich Heizung, Sanitär und Elektrotechnik. So erforderte die Beheizung der neuen Stockwerke eine neue Verrohrung von der zentralen Heizanlage im Untergeschoss bis in das zweite Stockwerk. Auch Rohrleitungen für die neuen WC-Anlagen und die Teeküche im zweiten Stock sowie für die Waschgelegenheiten in den Meisterbüros waren notwendig. Ein moderner Lastenaufzug verbindet nun durchgehend das Untergeschoss mit dem Obergeschoss. Die durchdachte Beleuchtungstechnik berücksichtigt außerdem auch die kostenbewussten Aspekte bei der Ausleuchtung der Räumlichkeiten.


Kreissparkasse Augsburg

Umbau und energetische Sanierung der Kreissparkasse Augsburg

Richtfest in Augsburg am 30. Oktober 2009:
Die Kreissparkasse Augsburg feiert im Rahmen des Umbaus Ihres Gebäudes am Martin-Luther-Platz 5 die Vollendung der ersten Baustufe. Mit umfangreichen Baumaßnahmen wird das Gebäude saniert und energietechnisch auf Sparkurs gebracht.

Realisiert wird dieses Ziel mit den vielfältigen Ingenieursleistungen der Conplaning GmbH Ulm/Günzburg. Der Blick wird in erster Linie auf eine energiesparende Gebäudenutzung gerichtet. So wird die konventionelle Elektroinstallation durch ein KNX-BUS-System ersetzt, das eine intelligente Vernetzung moderner Haus- und Gebäudesystemtechnik ermöglicht. Beleuchtung, Jalousien und die Raumtemperatur werden damit zentral gesteuert. Die Raumbeleuchtung kann automatisch an die Tages-lichtverhältnisse angepasst werden – unnötiger Stromverbrauch durch Dauerlicht wird vermieden. Das gesamte Beleuchtungskonzept der Kreissparkasse sieht Energiesparleuchten vor, die je nach Ergebnis der ent-sprechenden Wirtschaftlichkeitsberechnung durch LED-Leuchten ergänzt werden können. Lichtszenenfunktionen erleichtern die tägliche Arbeit. So können in Besprechungsräumen Beamer, Jalousien zur Verdunklung, Leinwände und Lichtdimmer per Knopfdruck aktiviert werden. Präsentationen lassen sich in diesen Räumen zeitsparend vorbereiten. Für die Datennetzwerktechnik und Telekommunikation ist eine moderne, strukturierte Verkabelung vorgesehen, die auch zukünftige Anforderungen im Visier behält. In den Konferenzräumen und in der Schalterhalle werden Anschlüsse für die aktuellste Medientechnik, zum Beispiel für Info-Monitore, vorbereitet.


Die Innovationsregion Ulm